Hektik 1…und kann ich das auch?
Diese Frage stellen sich einige sicher erst mal gar nicht. Das ist doch Humbug, merkwürdig und albern… Doch gerade dann merken wir Menschen, wie einem der schnelllebige Alltag an die Substanz gehen kann. Alles dreht sich um Leistung, Druck, Anpassung und funktionieren. Schneller, höher, weiter….

 

Wie man “richtig” meditiert, vermag ich nicht zu sagen.
Was ich allerdings dazu nach meiner Erfahrung sagen kann, ist, dass jeder seinen Weg findet, in die Ruhe und Entspannung zu kommen und seine eigene Zeit benötigt, wann es sich entspannend anfühlt.
Für manche mag es die progressive Muskelentspannung sein, die einen leichter werden lässt. Für andere sind es Traum-/Phantasiereisen, der nächste hört Mantras, die er/sie nicht versteht und daher die Musik über das Fühlen wahrnimmt.
Wieder andere lieben die Stille, feste Abläufe wie im z. B. Zen, Räucherrituale, die Geräusche der Natur und ganz andere lieben es, mit dem Kopfhörer Heavy Metal oder Klassik zu hören und dabei einfach nur für sich zu sein.
Einige lassen sich gerne durch geführte Meditationen anleiten und mache meditieren in geliebten Hobbys wie Malen, Fotographie oder Handarbeit. Auch Massagen aller Art, die ohne Smalltalk ausgeführt werden, Saunabesuche, Salzgrottenbesuche können als meditativ empfunden werden.
Was man unter Meditation versteht, darf jeder für sich definieren, wenn dann sogar das Ergebnis ist, den Geist zur Ruhe zu bringen und gar Dein Bewusstsein erweitert wird.
Wie man es also richtig macht, bleibt Dir überlassen. Die Entscheidung, was Dir gut tut, ebenfalls.
Versuche Dich in diesem und jenen, gib Dir die Zeit, einige male eine Variante zu wiederholen und erlebe wie es Dir mehr und mehr leichter fällt.
Verzage nicht wenn es nicht beim ersten mal schon klappt. Die Gedanken hängen sich gerne daran fest, nicht Denken zu wollen. ;) , sie können sogar wach bleiben, wenn es Dir hilft, Antworten aus Deinem Innersten zu bekommen, was du wirklich willst & wer du bist und genau dies ist vielleicht der erste Schritt und es folgen weitere.
Wir sind alle dazu in der Lage, sei es auch noch so kurz, uns “auszublenden” und somit nach Innen zu blicken. (vielleicht merkst Du sogar, dass die verlinkten Definitionen für Dich schon nicht stimmen ;) )
Das wiederkehren ins Außen beschert Dir Ruhe, Klarheit & Gelassenheit.
Etwas, dass ich uns allen wünsche. :)

Namasté

Ute Schmitz
Yogalehrerin