Tagträumen…eine Sache, die wir offensichtlich nicht mehr so einfach können. In einer Studie, in der “Zwangspausen” von 15 Minuten angeordnet wurden, taten sich die meisten schwer damit. Beschäftigung fehlte, manche fügten sich sogar lieber Schmerz zu als einfach zu Denken. Lies gerne einmal HIER den kurzen Bericht dazu.

 

 

Es hat nicht zwingend etwas mit Langeweile zu tun, wenn wir ohne Handys, Computer oder Lesbarem nichts mit uns anzufangen wissen.

Vielmehr mag es die Angst sein, sich mit sich selber zu beschäftigen. In sich hinein zu spüren, ehrlich zu sich zu sein, Erkenntnisse gewinnen, die Veränderung bedeuten könnten. Viele Verspannungen und Schmerzen können besser sein wenn sich Lebenssituationen erneuern. Doch das kann zu Widerstand anderer, dem Umfeld führen, wollen wir das? Also verweilen wir gerne in Bequemlichkeit und halten das aus, was das Leben mit uns macht.
So wundert man sich auch nicht über das Ergebnis dieses Tests. Wir kommen gar nicht mal auf die Idee, es als Chance für die eigene Stimme zu nutzen.
Doch was kann schon passieren, wenn du in dich hinein hörst oder träumst?

Du lernst, ehrlich zu dir zu sein.
Du kannst tagträumen, was sich verändern soll, damit du dich wohl fühlst.
Niemand macht dir zu deinen Gedanken Vorwürfe…außer du dir selbst…doch warum?
Du kannst dir für empfundenes Fehlverhalten verzeihen, ist das nicht schön?!
Du kannst das Aussen ausblenden und einfach deinem Atem lauschen.
Es wird nichts von dir erwartet, außer dass du keine Aufgaben oder Verantwortungen haben musst.
Einfach mit den Gedanken am Strand sein und die Entspannung genießen.
Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, wenn man 15 Minuten “geschenkt” bekommt.

Natürlich war der rahmen in dem Versuch abgesteckt, doch wenn du die Augen aufhälst, kann die Wartezeit wegen einer verspäteten Bahn, ein Stau, ein abgesagter Termin etc. eine Chance sein, zur Ruhe zu kommen.

Höre auf deine innere Stimme, lausche deinem Körper, deinem Geist und deiner Seele. Sehe die positiven Auswirkungen, lass die anderen Eindrücke ziehen.

ich könnte noch ellenlang dazu schreiben, doch lade ich dich lieber ein, zum Thema 10 Minuten DEINEN Gedanken zu folgen. :-)

Namasté

Ute Schmitz, Yogalehrerin