P1100985…kennst Du das? Man begegnet Menschen das erste mal und hat ganz schnell ein negatives oder positives Gefühl.
Bruchteile von Sekunden entscheiden über alles Folgende.

 

 

 

 

Manchmal reicht der Name, er erinnert an eine Konfliktperson mit dem selben Namen. Dann hat unser Gegenüber schon eine ungeahnte Hürde zu überwinden in uns. Spürt möglicherweise etwas und versteht nicht was es ist.

Oder ein Duft erinnert sofort an eine liebe Nachbarin, einen Vertrauten oder eine schöne Situation. Sofort fühlt man sich dem oder der Fremden hingezogen.

Speziell das ungute Gefühl hat jedoch weitreichende Folgen. Egal ob durch Worte, Gesten, Duft, Ausstrahlung, ähnliche Optik oder gar ein im Vorfeld völlig anderes erdachtes Bild eines Menschen…wir sollten wieder lernen einen Moment inne zu halten, uns fragen ob es wirklich an der neuen Begegnung liegt oder man einfach “nur” eine unangenehme Erinnerung verspürt.
Der Mensch der jetzt vor uns steht hat nicht zwingend direkt etwas mit einem unguten Bauchgefühl zu tun. Sicherlich hat auch dieses häufig recht und lässt uns auch gesunden Abstand halten.
Doch sich kurz zu hinterfragen kann immer gut sein.
Möglicherweise kann alles Folgende dann viel leichter sein. Wir konstruieren uns mit negativen Gedanken gerne eine Kette von schlechten Erfahrungen und wenn wir erst einmal positiv an etwas oder jemanden herantreten, wirkt es sich auf das Umfeld ebenso positiv aus. Unsere Handlungen lösen auch immer etwas im Gegenüber aus.
Energie folgt der Aufmerksamkeit, kaufe ich ein lilafarbenes Auto fallen mir auf einmal  viele solche Fahrzeuge auf im Straßenverkehr. Und sei Dir sicher…die wurden nicht über Nacht mehr :) ….einzig unser Fokus hat sich verändert.
Wir sind alle Menschen, machen Fehler, können in solchen Situationen verletzen, verletzt werden, denn auch im Gegenüber entstehen Prozesse. Meißt spüren wir es emotionel, manchmal sogar körperlich oder gar beides.
Doch wenn wir häufiger so manche Situation überdenken, kann es weniger zu solchen Begebenheiten führen, sondern mehr zu einem friedlichen miteinander, leichter, entspannter.
Das ist ein Teil meines Weges, unseres Weges, Deines Weges.
Gefühlte Umwege, mit erstaunlichem Mehrwert :) denn es ist an der Zeit die alten Geister mehr und mehr ruhen zu lassen, auch Dein Gegenüber ist “nur” ein Mensch.

Namasté

Ute Schmitz
Yogalehrerin